Der Ort ist geprägt durch die Lage des Burgseelis in der Talmulde, welche von umlaufenden Matten und Waldkörper eingefasst ist. Das Badehaus wird exakt am Standort der heutigen Gebäude erstellt. Mit der pavillonartigen, eingeschossigen Bauweise wird die atmosphärische Verknüpfung mit der grünen Kulisse gesucht. Das Gebäude ist nach aussen so adressiert, dass ein spannender Übergang zwischen Vorplatz und Bad entsteht. Es entsteht für den Badegast ein szenischer Auftakt mit Sichtbezug vom Zugang hinaus zum See und dem Waldsaum auf der Südseite des Areals.
Auszug aus dem Jurybericht:
«Die Projektstudie «pavillon» überzeugt insgesamt durch die Beschränkung auf das Wesentliche, eine klare Linienführung und eine für die Aufgabe stimmige Antwort auf die spezifische Situation am waldumsäumten Burgseeli. Mit der gewählten Architektursprache und Materialität findet der Vorschlag eine in hohem Masse passende Lösung für das Naturstrandbad. Die kompakte Anordnung der geforderten Nutzungen sowie der einfache Konstruktionsraster lassen insgesamt eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung erwarten.»
Landschaftsarchitektur: extrā
Visualisierungen: Stube13
Projektwettbewerb: 2025– 1. Rang
Auftraggeber: Einwohnergemeinde Ringgenberg / Status: Wettbewerb / Jahr: 2025/ Art: Öffentlich /
Standort: Ringgenberg BE