Studienauftrag: 2005 – 1 Rang/1.Preis
Der Ort ist gekennzeichnet durch die einheitliche hölzerne Fassadengestalt der Gebäude. Das Projekt trägt diesem Umstand Rechnung, indem der Altbau sein Erschienungsbild weitgehend behält, wobei das Sockelgeschoss bereinigt und beruhigt wird. Mit wenigen markanten Elementen, unterstützt durch eine stimmungsvolle Beleuchtung schafft das Projekt eine einladende Vorzone zum Gebäude.
Durch den Haupteingang betritt der Besucher über die Vorzone, vorbei an einem „Infomöbel“ und der Automatenwand die Bankhalle. Dabei schreitet er auf eine offene „Schalterinsel“ aus Holz zu, welche von hinten durch einen Lichthof erhellt wird. Die Kundenberatungszone und der Wertbereich sind räumlich im Altbau organisiert, Schalter, Beraterbüros und Kreditberatung befinden sich im Anbau. In den Obergeschossen befinden sich die Büros von Bankleitung und Backoffice, der Sitzungsraum sowie die Nebenräume.
Zentrales Element ist das Glasatrium in der Mitte des Raums, das eine räumliche Gliederung macht und Licht in den Raum bringt. Daneben gibt es drei Fassadeneinschnitte, ebenfalls mit der Aufgabe, die Räume zu erhellen.
Bauherr: Raiffeisenbank Saanenland / Status: Realisiert / Jahr: 2006 / Art: Dienstleistungsbauten / Standort: Gstaad BE / Planung und Bau: 2005-06